Umzug nach Wien: Was Studierende beachten sollten

Umzug nach Wien: Was Studierende beachten sollten

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IMV / 19 Aug. 2026 /

Mit dem Erreichen der Matura kommt für viele junge Österreicher:innen die Vorfreude auf ein Studium in Wien. Doch ein großes Fragezeichen steht vielen ins Gesicht geschrieben: Wie finde ich eine passende Wohnung oder WG in Wien?

Dieser Blogbeitrag fasst alles Wichtige für einen Umzug nach Wien zusammen – von An- und Ummeldungen bis zu den wichtigsten rechtlichen Vorgaben.

Inhalt im Überblick

Semesterbeginn in Wien

Je nach Universität kann das Wintersemester in Wien unterschiedlich starten. Die WU ist mit September besonders früh dran und bietet mit dem Studienbeschleunigungsprogramm „Erstis“ die Möglichkeit, wichtige Kurse der STEOP bereits im September in einem kompakten Format zu absolvieren.

Die Universität Wien, die BOKU, die TU Wien und auch die Fachhochschulen starten hingegen erst im Oktober mit ihren ersten Veranstaltungen und Vorlesungen.

Tipp der IMV-Makler: Am besten gezielt nach einem Mietbeginn im September suchen. So bleibt ausreichend Zeit für den Umzug, das Einrichten und das Erkunden der neuen Umgebung – und ab Oktober kann der Fokus ganz auf dem Studium liegen.

Wann sollte ich die Wohnungssuche in Wien starten?

Gerade zu Beginn des Wintersemesters ist der Wiener Wohnungsmarkt sehr gefragt. Viele neue Student:innen drängen auf den Markt und suchen ähnliche Wohnungen (kompakte Fläche, zentral gelegen, geringer Mietzins). Die IMV-Makler empfehlen daher, bereits frühzeitig auf die Suche zu gehen und mindestens einen Monat einzuplanen, damit das Semester ohne lange Fahrzeiten starten kann.

Tipp der IMV-Makler: Die erste Wohnung muss noch nicht die Traumimmobilie fürs Leben sein. Mit der Zeit steigen häufig die Ansprüche an Wohnfläche und Ausstattung. Gerade bei der ersten Wohnung lohnt sich daher auch ein Blick auf weniger gefragte Bezirke oder Objekte mit einfacherer Ausstattung.

Plattformen für Studierendenwohnungen in Wien

Damit die Wohnungssuche möglichst rasch zum Erfolg führt, bündelt dieser Leitfaden das Wissen aus über 30 Jahren Hausverwaltung sowie die Erfahrung der IMV Makler.

IMV Immofinder

Der IMV Immofinder bündelt alle Wohnungen der IMV Makler übersichtlich auf einen Blick. Besonders gefragte Objekte mit attraktiven Konditionen oder Ausstattungsmerkmalen werden dort regelmäßig frühzeitig oder exklusiv veröffentlicht. Einen Suchagenten einzurichten, kann sich also besonders lohnen.

Übrigens: Dank des Bestellerprinzips ist die Vermittlung von Mietwohnungen in Österreich für Mieter:innen in den meisten Fällen provisionsfrei.

willhaben: Der Platzhirsch zum Wiederverkauf von Möbeln, Elektronik und Gewand bietet auch eine sehr umfangreiche Immobilienplattform. Hier finden sich nicht nur Objekte von Maklern, sondern auch von privaten Anbietern oder WGs. Ein Blick kann sich immer lohnen.

WG-Gesucht: Eine WG kann dabei helfen, in Wien auch außerhalb der Universität schnell Anschluss zu finden. WG-Gesucht zählt dabei zu den bekanntesten Plattformen für die Suche nach einem WG-Zimmer.

Aber Achtung: Keine Vorauszahlungen leisten – insbesondere nicht auf ausländische Konten –, solange weder eine Besichtigung stattgefunden hat noch ein schriftlicher Vertrag vorliegt. Gerade zu Semesterbeginn kommt es auf Wohnungsplattformen immer wieder zu Betrugsversuchen.

Studentenwohnheime: Bei einem Aufenthalt von nur einem Semester oder für einen absehbaren Zeitraum kann ein Studierendenwohnheim eine passende Option sein. Das Angebot reicht vom geteilten Zimmer bis zum voll ausgestatteten Apartment mit rund 30 m² und zusätzlichen Gemeinschaftsangeboten wie einem Fitnessraum. Besonders zentrale Standorte sind stark gefragt, daher empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung für die Warteliste.

Beste Bezirke für Student:innen Wien

Wien ist in 23 Bezirke unterteilt. Welcher davon am besten passt, hängt nicht nur vom Budget, sondern auch vom Universitätsstandort, dem Studienalltag und den individuellen Vorlieben ab. Dabei lohnt es sich, nicht ausschließlich auf die Entfernung zur Universität zu achten. Eine etwas weiter entfernte Wohnung kann die bessere Wahl sein, wenn sie günstiger liegt, gut an die U-Bahn angebunden ist oder sich näher bei Freund:innen, Nachtleben und wichtigen Alltagszielen befindet.

Für WU-Studierende: 2., 20. und 22. Bezirk

Der moderne Campus der WU Wien liegt im 2. Bezirk (Leopoldstadt) am Welthandelsplatz direkt zwischen Messe Wien und Prater. Die U2-Stationen Messe-Prater und Krieau liegen nur 3-5 Gehminuten vom neuen Campus entfernt.

Für möglichst kurze Wege zu Vorlesungen, Bibliothek und Lerngruppen ist der 2. Bezirk (Leopoldstadt) eine besonders gute Wahl. Praktisch gelegen sind vor allem die Gegenden rund um den Praterstern, die Vorgartenstraße, Messe-Prater und das Stuwerviertel. Gleichzeitig bietet der Prater eine der größten Grünflächen Wiens direkt vor der Haustür. Eine WG rund um die Taborstraße verbindet Wiener Altbaucharme mit schnellen Wegen in die Innenstadt und zum beliebten Supermarkt am Praterstern – mitunter in nur 15 Minuten von Tür zu Tür.

Auch der 20. Bezirk (Brigittenau) ist für WU-Studierende interessant. Wohnungen rund um den Augarten, den Wallensteinplatz oder entlang des Donaukanals können ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Je nach Wohnlage ist der Campus mit U-Bahn, Straßenbahn oder Fahrrad schnell erreichbar.

Der 22. Bezirk (Donaustadt) ist besonders für Studierende interessant, die eine modernere Wohnung, mehr Wohnfläche oder ein Neubauprojekt suchen. Rund um die U2-Achse kann der Weg zur WU überraschend unkompliziert sein. Bei einer Wohnung im 22. Bezirk lohnt sich daher ein genauer Blick auf die Entfernung zur nächsten U-Bahn-Station. Wien verfügt zwar über ein sehr gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz, die Fahrzeiten innerhalb der Donaustadt können jedoch deutlich variieren.

Für Studierende der Universität Wien: 8., 9. und 18. Bezirk

Bei der Universität Wien hängt die passende Wohnlage stark von der gewählten Studienrichtung ab. Das Hauptgebäude befindet sich am Universitätsring im 1. Bezirk, weitere große Einrichtungen liegen unter anderem am Campus in der Spitalgasse, am Oskar-Morgenstern-Platz und in der Währinger Straße im 9. Bezirk. Insgesamt verfügt die Universität über zahlreiche Standorte in Wien.

Der 9. Bezirk (Alsergrund) ist deshalb für viele Studierende eine der naheliegendsten Wohngegenden. Rund um Alser Straße, Währinger Straße, Servitenviertel und den Campus gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und Geschäfte. Gleichzeitig ist die Innenstadt schnell erreichbar. Die Straßenbahnlinien 37, 38, 40, 41 und 42 sowie die U-Bahn-Linien U4 und U6 sorgen für eine gute öffentliche Anbindung.

Die Josefstadt (8. Bezirk) punktet vor allem mit ihren angesagten Cafes und Bars. Von hier aus sind das Hauptgebäude, das NIG und zahlreiche weitere Einrichtungen der Universität Wien schnell zu Fuß oder mit der Straßenbahn erreichbar. Wohnungen sind in dieser Lage allerdings häufig teurer als in den äußeren Bezirken.

Auch Währing (18. Bezirk) ist eine gute Option – insbesondere für Studierende, deren Lehrveranstaltungen am nördlichen Uni-Campus oder an BOKU-Standorten stattfinden. Der Bezirk ist etwas ruhiger und grüner als die inneren Bezirke. Ein besonderer Pluspunkt ist der Türkenschanzpark mit viel Platz zum Spazieren, Sportmachen und Lernen im Freien.

Bei einem zentral angesiedelten Studiengang und begrenztem Budget lohnt sich auch ein Blick auf den 15., 16. oder 17. Bezirk. Dank guter U-Bahn- und Straßenbahnverbindungen liegt die Universität häufig nur wenige Stationen entfernt.

Für TU-Studierende: 4., 5., 6., 10. und 3. Bezirk

Die TU Wien ist stark über mehrere Standorte verteilt. Das Hauptgebäude und die Studienabteilung befinden sich am Karlsplatz 13 im 4. Bezirk (Wieden). Der Standort ist mit U1, U2 und U4 sowie mehreren Straßenbahnlinien hervorragend erreichbar.

Wer direkt neben der Uni wohnen möchte, findet in Wieden viele Altbauwohnungen, Cafés und kleinere Lokale. Der Nachteil: Die zentrale Lage macht den Bezirk für Studierende nicht unbedingt günstig.

Eine interessante Alternative ist der 5. Bezirk (Margareten). Hier ist häufig mehr Wohnfläche für das verfügbare Budget möglich, während der Karlsplatz dennoch schnell erreichbar bleibt. Gerade für Wohngemeinschaften kann Margareten daher besonders attraktiv sein.

Auch Favoriten (10. Bezirk) ist für TU-Studierende interessant. Besonders die Gegend rund um den Hauptbahnhof und entlang der U1 bietet eine sehr gute Verbindung zum Karlsplatz. Im Bezirk entstehen außerdem zahlreiche neue Wohnprojekte. Für Studierende, die eine moderne Wohnung suchen oder mit mehreren Personen eine größere WG gründen möchten, kann sich die Suche hier lohnen.

Wer regelmäßig an TU-Standorten im 3. Bezirk zu tun hat, sollte auch Landstraße beziehungsweise die Gegend rund um das Arsenal berücksichtigen. Einige TU-Einrichtungen und Labore befinden sich außerhalb des Hauptstandorts, weshalb es sich lohnt, vor der Wohnungssuche zu prüfen, wo Lehrveranstaltungen tatsächlich stattfinden.

Für BOKU-Studierende: 18., 19. und 20. Bezirk

Bei der BOKU ist besonders auf den Standort des jeweiligen Studiengangs zu achten.
Die Universität ist auf mehrere Standorte verteilt. Ein großer Teil der Lehre befindet sich rund um die Türkenschanze im 18. und 19. Bezirk, während sich der Standort Muthgasse im 19. Bezirk direkt bei der U4-Station Heiligenstadt befindet.

Für den Bereich rund um die Türkenschanze sind Währing (18.) und Döbling (19.) besonders praktisch. Diese Wohnlagen bieten vergleichsweise viel Ruhe und Grün. Viele Wege zur Universität lassen sich zudem bequem mit dem Fahrrad oder Bus zurücklegen.
Der Türkenschanzpark ist dabei ein echtes Highlight und bietet sich zum Joggen, Entspannen oder Lernen an.

Für Studierende am BOKU-Standort Muthgasse ist der untere 19. Bezirk besonders attraktiv. Die Gebäude liegen nur wenige Gehminuten von der U4- und S-Bahn-Station Heiligenstadt entfernt.

Wer etwas günstiger wohnen möchte, kann außerdem den 20. Bezirk (Brigittenau) in Betracht ziehen. Gerade im nördlichen Teil des Bezirks ist man schnell in Heiligenstadt und gleichzeitig näher am Zentrum als in vielen weiter außen gelegenen Bezirken.

Die Budget-Geheimtipps: 10., 15., 16., 17., 20. und 21. Bezirk

Wenn dein Budget begrenzt ist, musst du nicht zwingend in unmittelbarer Nähe deiner Universität wohnen. Wien verfügt über ein dichtes öffentliches Verkehrsnetz, sodass eine Wohnung mit guter U-Bahn- oder Straßenbahnanbindung oft sinnvoller ist als eine teure Wohnung wenige Gehminuten von der Uni entfernt.

Der 15. Bezirk (Rudolfsheim-Fünfhaus) und der 16. Bezirk (Ottakring) sind für Studierende besonders interessant. Beide Bezirke sind lebendig, vielfältig und sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Rund um den Brunnenmarkt und Yppenplatz im 16. Bezirk findest du außerdem zahlreiche günstige Lokale, Märkte und Treffpunkte.

Auch der 10. Bezirk (Favoriten) sollte bei der Wohnungssuche nicht vorschnell ausgeschlossen werden. Zahlreiche Grätzl sind deutlich lebenswerter, als es der Ruf des Bezirks vermuten lässt. Das beliebte Sonnwendviertel ist mittlerweile vergleichsweise teuer, während Gegenden rund um Oberlaa ruhiges, grünes Wohnen mit guter U1-Anbindung verbinden.

Wer Richtung Norden der Stadt studiert, sollte zusätzlich Brigittenau (20.) und Floridsdorf (21.) prüfen. Beide Bezirke können besonders für Studierende an der WU oder BOKU interessant sein, die gerne in Donaunähe wohnen möchten. Für Nachtschwärmer:innen empfiehlt sich jedoch ein genauer Blick auf die nächtliche Anbindung und die Erreichbarkeit außerhalb der regulären Betriebszeiten der Wiener Linien.

Das kostet eine Studierendenwohnung in Wien

Wien ist als Großstadt gegenüber anderen europäischen Metropolen bei den Mietpreisen noch moderat. Erste Angebote auf dem privaten Wohnungsmarkt starten bei etwa 500 € für 40 m² in den Außenbezirken und können im Zentrum jedoch schnell bei 700 bis 800 € monatlich liegen.

Ob eigene Wohnung, Studierendenwohnheim oder WG: Eine gewisse finanzielle Absicherung ist Voraussetzung. Der Nachweis kann etwa über ein eigenes Einkommen, beispielsweise aus einem Nebenjob, oder durch eine Bürgschaft der Eltern erfolgen. Hier ein kurzer Vergleich:

  • Bei einem eigenen Einkommen dienen in der Regel die letzten drei Gehaltsnachweise als Beleg dafür, dass die laufenden Kosten für die Wohnung oder das WG-Zimmer gedeckt werden können. Viele Vermieter:innen bevorzugen einen eigenständigen Einkommensnachweis.
  • Bei einer Bürgschaft verpflichten sich Eltern oder andere Angehörige, für ausstehende Mietzahlungen einzustehen, falls diese nicht mehr selbst getragen werden können. Für die Vermittlung sind in der Regel die letzten drei Einkommensnachweise sowie die Ausweisdaten der bürgenden Person erforderlich.

Hinweis der IMV Makler: In der Regel sind 3 Bruttomonatsmieten (BMM) als Kaution zu hinterlegen (bei einer WG teilt sich der Betrag durch die Anzahl der Personen). Dies ist ein häufig überschaubarer Kostenfaktor. 

Nebenkosten: Hier kann es teuer werden

Die monatliche Miete – bestehend aus Nettomiete und Betriebskosten des Hauses – ist sprichwörtlich nur die halbe Miete. Für die eigenen vier Wände fallen zusätzlich variable Kosten an, die direkt an Energie- und Dienstleistungsanbieter zu zahlen sind.

Für eine typische 40-m²-Wohnung in Wien ist mit folgenden monatlichen Zusatzkosten zu rechnen:

  • Internet & TV: ca. 25 € – 40 € (Tipp: Viele Anbieter in Österreich wie Magenta oder A1 bieten spezielle, günstigere Jugend- und Studententarife an).
  • Strom & Gas/Fernwärme (Heizung): ca. 80 € – 120 € (je nach energetischem Zustand des Gebäudes und der Heizungsart variieren die Kosten deutlich. Bei einer Gasheizung lohnt sich ein Vergleich der Anbieter).
  • Haushaltsversicherung: ca. 10 € – 15 € (Der monatliche Betrag ist abhängig vom Wert deiner Gegenstände, der Ausstattung und der Vertragslaufzeit).

Tipp der IMV: Verbrauchswerte besser realistisch und eher großzügig kalkulieren und die monatlichen Teilbeträge entsprechend ansetzen lassen. So lässt sich das Risiko einer hohen Nachzahlung reduzieren.

Ablauf: Von der Anfrage bis zum Mietvertrag

Die erste Wohnungsbesichtigung ist aufregend. Eine gute Vorbereitung und vollständig griffbereite Unterlagen tragen dazu bei, bei Makler:innen oder Vermieter:innen einen positiven ersten Eindruck zu hinterlassen.

Da sich der Ablauf nicht wesentlich von jenem anderer Zielgruppen unterscheidet, fasst unser ausführlicher Ratgeber alle wichtigen To-dos und häufigsten Fragen rund um die Wohnungsbesichtigung zusammen:

Der rechtliche Teil: Meldepflicht und Bürokratie im Überblick

Ein Umzug ist nicht nur Kisten schleppen und Möbel aufbauen – es gibt auch ein paar rechtliche Pflichten, die zu berücksichtigen sind. In Österreich gilt eine strikte Meldepflicht. Sobald man eine neue Wohnung oder ein WG-Zimmer tatsächlich bezieht, hat man drei Tage Zeit, sich beim Meldeservice anzumelden. Dafür benötigt man den „Meldezettel“, der zwingend von der Vermietung unterschrieben sein muss.

Tipp der IMV: Wer bereits eine aktive ID Austria besitzt, kann die Anmeldung unter bestimmten Voraussetzungen sogar ganz bequem online über das Portal „Digitales Amt“ erledigen. In einigen Bezirken ist das Versenden des Dokuments auch per E-Mail möglich, ohne nochmals persönlich erscheinen zu müssen.

Bei einem studienbedingten Umzug aus dem EU-/EWR-Ausland, etwa aus Deutschland, ist eine weitere Formalität zu beachten: Innerhalb von vier Monaten muss eine sogenannte Anmeldebescheinigung bei der Einwanderungsbehörde (MA 35) beantragt werden. Bei einer Fristversäumnis drohen Geldstrafen.

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FAQ – Häufig gestellte Fragen zum Studienstart in Wien

Plane mindestens ein bis zwei Monate Vorlaufzeit ein. Wenn dein Studium im Oktober losgeht, solltest du im Juli oder August aktiv werden. Unser Tipp ist ein Mietbeginn ab September, damit du vor den ersten Vorlesungen stressfrei ankommen und einziehen kannst.

Für eine eigene kleine Wohnung in den Außenbezirken zahlst du ab etwa 500 € warm, im Zentrum liegt der Preis schnell bei 600 € bis 700 €. Ein zentrales WG-Zimmer schlägt meist mit 550 € bis 650 € zu Buche. Bedenke auch, dass du beim Einzug in der Regel drei Bruttomonatsmieten als Kaution hinterlegen musst.

Rechne für eine typische 40-m²-Wohnung mit etwa 80 € bis 120 € für Strom und Heizung, je nach Zustand des Hauses. Dazu kommen 25 € bis 40 € für Internet und TV sowie rund 10 € bis 15 € für eine Haushaltsversicherung.

Dank des Bestellerprinzips ist die Vermittlung für dich fast immer kostenlos. Die Provision zahlt die Person, die den Makler beauftragt hat – in der Regel ist das der Vermieter oder die Vermieterin.

Wenn du keinen Nebenjob mit drei Gehaltsnachweisen vorweisen kannst, haften deine Eltern oder Verwandten mit einer Bürgschaft für dich. In diesem Fall verlangen Vermieter deren letzte drei Einkommensnachweise sowie ihre Ausweisdaten.

Das kommt ganz auf deine individuellen Bedürfnisse an. Überlege dir konkret, was dir in deinem Alltag wichtig ist. Wenn du gerne in der Natur bist, ist der 4. Bezirk in Wien eher nichts für dich, dafür aber vielleicht der 2. Gemeindebezirk.

Das hängt von deiner Uni ab: WU-Studierende wohnen ideal im 2., 20. oder 22. Bezirk. Für die Hauptuni bieten sich der 9., 8. und 18. Bezirk an, während TU-Studierende im 4., 5. oder 10. Bezirk am besten aufgehoben sind. BOKU-Studierende zieht es meist in den 18., 19. oder 21. Bezirk, während der 15. und 16. Bezirk tolle, günstige Geheimtipps für schmale Budgets sind.

Du musst dich binnen drei Tagen mit einem unterschriebenen Meldezettel beim Meldeservice anmelden. Ziehst du aus dem EU/EWR-Ausland nach Wien, musst du zusätzlich innerhalb von vier Monaten eine Anmeldebescheinigung bei der MA 35 beantragen, um Strafen zu vermeiden.

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